Waterfall Journey · Krebs – Was jetzt?
Kontakt & Termin ↗Unterstützung für Angehörige
Du bist für
jemanden da. Und Du?
Als Partner, Familienmitglied oder Freund trägst Du viel mit. Auch Deine Gedanken, Deine Grenzen und Deine Bedürfnisse verdienen einen eigenen Raum.
Nicht-medizinisch · Persönlich · In Deinem Tempo

Auch Du gehörst dazu
Mittragen kann viel Kraft kosten.
Du organisierst Termine, hörst zu, denkst mit und versuchst, Sicherheit zu geben. Vielleicht möchtest Du stark sein, während in Dir selbst vieles unsicher ist. Wenn ein nahestehender Mensch Krebs hat, verändert sich oft auch Dein eigener Alltag.
Für Deine Fragen braucht es keinen Vergleich mit dem Leid des anderen. Du darfst Unterstützung suchen, weil Dich die Situation beschäftigt. Das gilt für Partner, erwachsene Kinder, Eltern, Geschwister und enge Freunde gleichermaßen.
In meiner nicht-medizinischen Begleitung kannst Du Deine Sicht aussprechen. Wir schauen darauf, was Dich belastet, wo Deine Verantwortung liegt und welche Unterstützung Du selbst brauchst. Der Raum gehört auch Dir.
Was oft unsichtbar bleibt
Für das, was Du mit Dir herumträgst
Sorge und Hilflosigkeit
Du möchtest helfen und kannst vieles doch nicht beeinflussen. Wir sprechen darüber, wie Du diese Unsicherheit erlebst und was Dir im täglichen Umgang damit wichtig ist.
Zu viele Aufgaben
Haushalt, Termine, Arbeit und Absprachen kommen zusammen. Gemeinsam kannst Du sortieren, was Du übernehmen möchtest, was sich verteilen lässt und wo weitere Hilfe nötig ist.
Spannungen in der Familie
Nicht alle gehen gleich mit der Situation um. Unterschiedliche Erwartungen oder unausgesprochene Wünsche können Thema sein, ohne dass Du sofort eine Lösung für alle finden musst.
Eigene Grenzen
Du darfst bemerken, dass Deine Kraft begrenzt ist. Wir überlegen, wie Du Grenzen ansprechen und Pausen möglich machen kannst, ohne Deine Verbundenheit infrage zu stellen.
Schwierige Gespräche
Manchmal fehlen Worte, manchmal sind es zu viele. Du kannst ein Gespräch vorbereiten und überlegen, wie Du nachfragen möchtest, statt Bedürfnisse nur zu vermuten.
Schuldgefühle und Druck
Vielleicht fühlst Du Dich schlecht, wenn Du müde, gereizt oder mit etwas anderem beschäftigt bist. Auch widersprüchliche Gefühle dürfen ausgesprochen werden; sie müssen nicht erst verschwinden.
Im Miteinander
Verbunden bleiben und Dich selbst ernst nehmen
Du musst weder die perfekte Antwort finden noch immer etwas tun. Manchmal beginnt ein gutes Gespräch damit, die Bedürfnisse beider Seiten sichtbar zu machen.
Mögliche Sätze für ein ehrliches Gespräch
„Möchtest Du gerade, dass ich zuhöre, mitdenke oder etwas Konkretes übernehme?“
„Das kann ich heute für Dich tun. Bei dieser anderen Aufgabe brauche ich Unterstützung.“
„Du bist mir wichtig. Gleichzeitig brauche ich gerade eine Pause, damit ich wieder bei mir ankomme.“
Raum für beide Seiten
Du darfst für einen Menschen da sein und zugleich Unterstützung für Dich selbst suchen.
Ein klarer Rahmen
Begleitung für Deinen Alltag
Ich begleite Dich als Mentor: zuhörend, ordnend und mit Blick auf Deine persönliche Situation. Wir sprechen über das, was Dich beschäftigt, und suchen überschaubare nächste Schritte.
Medizin bleibt in ärztlicher Hand
Ich bin kein Arzt oder Onkologe. Ich stelle keine Diagnosen, verordne keine Medikamente und gebe keine Heilversprechen. Meine Begleitung ersetzt weder ärztliche Behandlung und Nachsorge noch Psychotherapie. Bitte ändere oder beende eine Behandlung nicht eigenmächtig.
Gut zu wissen
Fragen vor dem ersten Gespräch
Ist die Begleitung nur für Ehepartner gedacht?
Nein. Sie richtet sich auch an erwachsene Kinder, Eltern, Geschwister und enge Freunde. Entscheidend ist, dass Dich die Erkrankung eines nahestehenden Menschen beschäftigt.
Kann ich ein Gespräch führen, ohne dass die erkrankte Person dabei ist oder davon weiß?
Ja. Du kannst für Dich selbst Unterstützung in Anspruch nehmen. Im Mittelpunkt stehen Dein Erleben, Deine Fragen und Deine Grenzen. Das ist keine medizinische Beratung oder Behandlung der erkrankten Person in deren Abwesenheit.
Geht es nur um mich oder auch um den erkrankten Menschen?
Beides kann zur Sprache kommen, weil Eure Lebenssituationen verbunden sind. Ausgangspunkt bleiben Deine Perspektive und das, was Du in Deinem eigenen Alltag gestalten kannst.
Ist das eine Psychotherapie?
Nein. Ich begleite Dich als Mentor, nicht psychotherapeutisch. Wenn Du psychologische oder psychotherapeutische Unterstützung suchst, bietet der Krebsinformationsdienst Informationen zu entsprechenden Anlaufstellen.
Weitere unabhängige Informationen für Betroffene und Angehörige: Krebsinformationsdienst des DKFZ – Krebs und Psyche.
Dein nächster Schritt
Ein Gespräch darf auch für Dich da sein.
Für den ersten Kontakt genügt eine kurze, allgemeine Anfrage. Gemeinsam klären wir, ob und in welchem Rahmen meine Begleitung zu Deinem Anliegen passt.
Gespräch anfragenPrivate, nicht-medizinische Begleitung. Rahmen und Kosten klären wir vor einer verbindlichen Buchung.
Mentor für austherapierte Krebspatienten und ihre Angehörigen.
Deutschlandweit online · persönlich nach Absprache
