Wie sollte Ihr Einkommen verteilt werden, um die Ausgaben besser in den Griff zu bekommen?

Hallo an Alle,

immer wieder werde ich gefragt gibt es eine Zauberformel um seine Einnahmen so zu verteilen, dass es einfacher ist es zu managen? Ja und Nein, die Frage an sich assoziert in aller Regel ein Mangel an Geld. Und da Geld nie das Problem ist, ist es wohl ein tiefergreifende Frage. Doch war es mir wichtig, einige Verhaltensweisen zum schnellen Umsetzen weiter zu geben. Hier meine wichtigsten Punkte für Menschen in Trubel!

Tipp 1: Entledigen Sie sich von allen Kreditkarten.

Scheint Ihnen zu Extrem? Nicht wenn Sie sich anschauen, was alles zusammenkommt an Geldbeträgen, die Sie damit zahlen und Sie dadurch mehr ausgeben als gewollt. Eine Kreditkarte verleitet geradezu mehr zu konsumieren und zu kaufen als nötig oder besprochen. Es unterstützt Spontankäufe und das ist immer problematisch.

Also bleiben Sie hier diszipliniert und Ihre Konten können wachsen. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie nicht andere Darlehen, ob von Banken, Finanzgesellschaften oder Familienangehörigen nehmen, die nicht nötig sind. Ich weiß, es klingt wirklich hart, aber eine harte finanzielle Situation fordert harte Maßnahmen, finden Sie das nicht auch? Einzige Aussnahme ist ein Preapid Karte.

 

Tipp 2: Bezahlen Sie sich immer zuerst, in jedem Monat, von jeder Einnahme

Sie bezahlen am Anfang des Monats zuerst alle Rechnungen und fixe Ausgaben und liegen gebliebenes? Was bleibt dann für Sie übrig? Und was ist mit Ihrem Lohn (Belohnung)? Es ist an der Zeit, dass Sie anfangen sich selber zu bezahlen. Damit meine ich 30 % aller Einnahmen sind für Sie. Diese setzen sich zusammen aus 10 % Gelder für Weiterbildung und Bücher, Seminare etc. und weitere 10 % sind für Luxus und besondere Dinge in diesem Monat. Auch sollten weitere 10 % in Investitionen fließen die Vermögen bilden. Geld welches für Sie arbeitet und über welches Sie nie verfügen bis zu Ihrer Rente oder einem Zeitpunkt in dem Ihr passives Einkommen hoch genug ist, dass Sie darauf nicht mehr angewiesen sind. Am Anfang mögen es noch kleine Summen sein, doch später wird daraus immer mehr und mehr.

Ausnahmen im Rahmen von Verfügungen sind Schicksalsschläge oder schwere Krankheiten. Dann sollten Sie darauf Rückgriff nehmen. Beachten Sie diese Regeln und Sie fallen nicht in ein Loch, wenn etwas Schlimmes passiert. Das gibt Ihnen Sicherheit!

 

Tipp 3: Hören Sie auf ein Sklave zu sein!

Sklaven der alten Zeit schwitzen und bluteten für Ihr Essen und Heim. Hört sich das als Metapher ein wenig an wie Sie? Möglich, Vielleicht, eventuell auch ohne dass Sie es so wahrnehmen. Sie machen sich möglicherweise sehr oft zum Sklaven für Dinge die Sie nicht wirklich benötigen um Menschen zu imponieren, die sie gar nicht mögen nur um etwas zu sein, was Sie nicht sein wollen.

Schauen Sie sich in Ihrem Haus um und Sie werden viele Dinge sehen, die Sie nicht wirklich brauchen. „Kleidung“, die Sie nur einmal getragen haben, ein „smartphone“ was Sie nicht wirklich ausnutzen, vielleicht nur damit telefonieren. Ein übertriebenes, weil zu teures „Auto“. Es kann Alles sein.

Sie geben einen Teil oder auch viel von ihrem hart verdienten Geld aus, nur um sich zu einem Sklaven der Gesellschaften und der Werbung zu machen, die davon profitieren. Schauen Sie sich das genau an und Sie werden erkennen, dass es dort einige Gesellschaften, Firmen, Banken etc. gibt, von denen Sie versklavt wurden.

Das nächste Mal, wenn Sie sich gezwungen fühlen, Sie benötigen einen Artikel XY, halten sie ein und fragen sich ob der Kauf wirklich nötig ist. Schreiben Sie ihn auf eine Liste und am Ende des Monats prüfen Sie ob Sie diesen noch brauchen und ob es wirklich nötig ist. Sie können sich auch einfach fragen, wenn Sie vor dem Kauf bereits glücklich und wohl auf waren, warum nicht jetzt in diesem Moment. Was fühlen Sie? Sind dort Gründe aus der Vergangenheit, die Sie unbewusst haben kaufen lassen. Schreiben Sie das auf und lassen Sie sich helfen, diesen Grund umzuwandeln.

 

Tipp 4: Vergleichen Sie Ausgaben und bezahlen Sie Experten gut!

Sie gehen zum Einkaufen von Lebensmitteln in einen Supermarkt oder Diskounter, Sie vergleichen Autopreise bei den Händlern, vergleichen Handypreise und Telefontarife? Und beim Geld nehmen Sie das nächstbeste, Sie vergleichen nicht? Sie haben Geld zu verschenken? Das sollten Sie lassen, hier lassen Sie so viel Geld liegen, dass Sie dafür woanders Einschränkungen machen müssen bzw. diese hinnehmen. Ich denke es ist jeden Cent wert für Investitionen und Schutzmaßnahmen sich Experten zu holen. Erfolgreiche Menschen, die Wissen was Leben bedeutet und die Wissen, was Pleite bedeutet. Einfach Menschen die Wissen wovon Sie reden.

Es geht um Ihr Leben. Bezahlen Sie lieber mal etwas mehr Geld für einen Experten, der Ihnen im Nachgang dieses vielfach verdient. Ein Beispiel:

Sie suchen Haus welches Sie vermieten möchten. Es soll eine gute Lage haben, einen guten Mieter bekommen, günstig sein und auch noch gut finanziert werden.  Denken Sie dass sich da der Wert eines Guten Maklers auszahlt wenn er Ihnen ein Objekt sucht, die Abwicklung tätigt und den Preis fair ermittelt und eventuell noch ein Schnäppchen kennt. Ich denke ja. Lernen Sie wieder den Wert der Menschen zu schätzen und investieren Sie in Gute Berater.

Wenden Sie diese Tipps an und mit Ihrem Vermögen geht es stetig bergauf.

Nachfolgend sehen  Sie eine Auflistung, die einzelne Bereiche der Einnahmenverteilung erläutert:

Fixkosten 50%

Aus- und Weiterbildung: 10%

Investitionen für später: 10%

Spenden: 5%

Schutzmassnahmen: 5%

Luxus: 10%

Sparen: 10%

Wichtig ist hierbei, dass Sie sich für die Bereiche Schutz und Investition neutrale, unabhängige und persönliche Hilfe holen. Beispiel: Finanzberater von AWD oder MLP. Beide verfügen über hohe Produktauswahl, und ein Top System zum planen der Finanzen. Achten Sie darauf, dass Sie nur dass an Ausgaben vereinbaren, was in Ihrem Budget liegt. Oft sind Entscheidungen nötig, die zwischen Schutz und Investition (also Wachstum) wählen. Schutz ist Rückschritt und Investition ist Wachstum.

Schauen Sie dass Sie bei Investitionen immer dem Grundsatz folgen Vermögen vor Verbindlichkeit. Was ist der Unterschied zwischen Vermögen und Verbindlichkeit?

Verbindlichkeiten ziehen in Geld aus der Tasche und Vermögen generiert für Sie Geld. Es arbeitet für Sie. Ihr eigenes Haus ist in den meisten Fällen, die größte Verbindlichkeit! Nicht Vermögen, Verbindlichkeit.

Beispiele von Vermögensanlagen die Erträge generieren:

1)       Zulagen vom Staat für Riesterrente

2)       Steuervorteil für Rürup, Riester, und betriebliche Vorsorge.

3)      Mieteinnahmen und Steuervorteile über vermietete Wohnungen

4)      VWL im Rahmen der Vorsorge über den AG

5)       Aktienfonds flexibel mit schneller Anpassungsmöglichkeit

6)       Anleihen von Ländern (Wachstumsländern)

7)       Anleihen von Firmen mit guter Bonität

8)       Firmenbeteiligungen

9)       Direktinvestments in Aktien mit hoher Dividende

Beachten Sie dabei die 10 Schritte zum Reichtum! Wer möchte darf diese gerne in meinem Buch „Entdecke Dein Leben – Erwarte Dein Wunder“ nachlesen.

Hier noch eine Alternative zu den o.a. Verteilplan:

Legen Sie grundsätzlich immer zehn Prozent all Ihrer Einnahmen ob bar oder unbar für eine langfristige Vorsorge zur Seite und investieren Sie das Geld immer. Ich rede jetzt nicht vom Sparen sondern von Investitionen. Das können Investitionen neuer Unternehmen, in Ihr eigenes Unternehmen, in Schulden abtragen, für Häuser sein, die ein passives Einkommen ermöglichen oder Ähnliches. Zehn Prozent, das ist am Besten etwas was Sie zu Hause hinstellen sollten, das soll grundsätzlich für Spaß aufgewendet  werden. Fühlen Sie sich mit diesen zehn Prozent, die Sie im Monat ausgeben, reich. Gönnen Sie sich eine Massage, die Sie vorher noch nie hatten. Kaufen Sie etwas was Sie noch nie gegessen haben. Was auch immer. Aber geben Sie es aus. Dieses Geld darf niemals gespart werden. Zehn Prozent sollten Sie immer für Ihr Wachstum investieren, für Lernen und Wissen. 50 Prozent sollten grundsätzlich für fixe Kosten ausgegeben werden. Und 20 Prozent sollte Ihr Leben, Ihre Lebenserhaltungskosten ausmachen.

Fixkosten 50%

Aus- und Weiterbildung: 10%

Investitionen für später: 10%

Luxus: 10%

Lebenshaltungskosten: 20%

Natürlich sind auch viele andere Variationen möglich. Es liegt an jedem selber. Doch jeder Plan ist besser als sich von Werbung treiben zu lassen und alles zu kaufen und alles zu zahlen, was Ihnen in den Weg kommt. Werden Sie mehr zu einem strategischen Ausgeber als zu einem Instinkt getriebenen Ausgeber.

In Harmonie

Ihr Heiko Gärtner

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